Die Gebäude der alten Grob Webmaschinenfabrik
Die Maschinenindustrie in Horgen
Horgen am westlichen Ufer des Zürichsees gelegen, war bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts stark industriell geprägt. Zunächst war die Seidenindustrie, später die Maschinenfabrikation maßgeblich an der Entwicklung der Gemeinde Horgen beteiligt. Zu dieser Zeit war Horgen das Zentrum der nationalen Textilindustrie und in seiner wirtschaftlich Bedeutung so groß, dass man Zeitzeugen zufolge überlegte, ob es nun Horgen bei Zürich oder Zürich bei Horgen heißen sollte.
Die Ära Grob
Mitte des vergangenen Jahrhunderts etablierte sich die Webmaschinenfabrik Grob direkt am Ufer des Zürichsees. Dort wurden Maschinenteile und Zubehör, im Besonderen Weblitzen hergestellt. Der als Westbau bezeichnete Gebäudeteil wurde zu Beginn der 50-er Jahre geplant und 1956 fertiggestellt. Die damalige Fabrikantenvilla stand noch auf der jetzigen Fläche des Erweiterungsbaues, der 1989 – 91 erstellt wurde. Die Firma Grob beschäftigte zu Spitzenzeiten bis zu 2.500 Mitarbeiterspäter wurde diese Zahl reduziert auf reduziert auf 700.
Der Verkauf
Gekauft von Groz Beckert im Jahre 2005 erfolgte der Verkauf des gesamten Grundbesitzes an die Mobimo AG. Die Schließung der Produktionsstätte folgte im Juni 2010 mit zuletzt etwa 200 Mitarbeitern.
Das Meilenwerk
Nach Stillegung der Werkhallen standen die Räumlichkeiten der Grob Webmaschinenfabrik zunächst leer, wobei die Planungen zum neuen Meilenwerk Standort bereits zu aktiven Produktionszeiten ihren Anfang nahmen. Aktuell befindet sich der Standort in den abschließenden Bauplanungen, der Baubeginn ist für den Monat Mai 2013 geplant.







