Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: mit dem Oldtimer zur Hotelrezeption
In einer fünfspaltigen Reportage mit verschiedenen Fotoansichten des Meilenwerks Zürichsees beschäftigt sich die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung im Immobilienteil der Ausgabe vom 29. Januar 2012 ausführlich mit dem neuen Vorhaben der Meilenwerk AG und der Mobimo AG, Schweiz. "Martin Halder, der Inhaber der Meilenwerk AG will in Horgen unweit von Zürich ein Oldtimer-Zentrum erstellen, dies ähnlich wie bei Stuttgart und bald auch in Hamburg, aber mit 50 Prozent mehr Fläche und zusätzlichen Angeboten." Dies funktioniere nicht ohne verlässliche Partner und Investoren. Die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung schreibt weiter: "Die börsennotierte Mobimo AG, die Eigentümerin der Immobilie, empfindet den Deutschen als Glücksfall. Sie hatte die Liegenschaft im Herbst 2005 erworben. Die Voraussetzungen für neues Leben in den Werkshallen waren günstig: Land ist in der kleinen Schweiz allgemein knapp, die Lage am See verlockend und die Verkehrsanbindung über Straße und Schiene wie maßgeschneidert." Peter Grossenbacher von der Mobimo hat sich bewusst für das Meilenwerk-Konzept entschieden, da so auch der architektonisch interessante Fabrikbau erhalten bleibt.
Das geplante "verdichtete Bauen" sei derzeit Trumpf in der Schweiz, so die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, da es der Zersiedelung entgegen wirke. Immobilienexperte Claudio Sputelli von der Großbank UBS nennt der Zeitung die Vorteile für Investoren: "Man hat in der Regel höhere Ausnutzungsziffern, kann relativ schnell bauen und profitiert vom Goodwill der Gemeinden, die sich eine Belebung des Ortsbildes erhoffen." Nur wenige Objekte würden sich so schön präsentieren, wie das zukünftige Meilenwerk am Ufer des Zürichsees. Doch auch die inhaltliche Konzeption überzeugt die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung: "Shopping Center schießen in der Schweiz wie Pilze aus dem Boden. Im nahe gelegenen Sihlcity, ebenfalls einem früheren Fabrikareal, zeigte sich, dass im Wesentlichen nur Ladenketten bereit und fähig sind, die Anfangsverluste zu stemmen. So gesehen, kam Halder wie gerufen. Er offerierte mit seinem "Forum für Fahrkultur" einen Fach- und Dienstleistungsmarkt der besonderen Art."
Das Projekt zeigt alles, was man vom Meilenwerk kennt: Glasgaragen, in denen die Besucher die "alten oder zumindest edlen Autos betuchter Landsleute bestaunen können, ein Restaurant und ein Design-Hotel, dazu Fahrzeughändler und Werkstätten." Der des 230 Meter langen Gebäudes mit fünf Geschossen soll 28 Millionen Euro kosten. Der Baubeginn ist zur Jahresmitte geplant. Halder ist Generalmieter für zunächst 20 Jahre. Er hofft auf 350.000 Besucher im Jahr ebenso wie die 35 bis 40 Mieter, welche die 18.000 Quadratmeter Mietfläche bevölkern sollen - so die Frankfurter Sonntagszeitung. Tatsächlich sind bereits rund zwei Drittel der verfügbaren Fläche abvermietet. "Hier entsteht kein Museum, sondern ein lebendiger Ort für Jung und Alt und dies ohne Eintritt", schwärmt Halder.
Die Möglichkeiten und auch die architektonischen Elemente, die das Meilenwerk bietet, faszinieren offenkundig auch die Redakteure des Qualitätsblattes: "Die alten Lastenkräne sollen das Zentrum architektonisch bereichern. Die breiten Fenster bieten die große Seesicht. Mit den Fabrikaufzügen können auch Autos in die oberen Stockwerke befördert werden. Und trotz der 300 Fahrzeuge und der Geschäfte ist ganz oben noch Platz für eine 600 Quadratmeter große Eventfläche." Ein ganz besonderes Highlight sei zudem das geplante Hotel. "Wer sich als Gast vorher anmeldet, kann mit seinem mindestens 30 Jahre alten Schmuckstück an der Hotelrezeption vorfahren und es dort in einen der Glaskästen stellen."
Finden Sie hier den direkten Link zum Bericht auf der Webseite der Frankfurter Allgemeine Zeitung.