Meilenwerk


Klartext: Martin Halder in der Motor Klassik über Gentlemen am Steuer

20.02.2012

Martin Halder, CEO der Meilenwerk AG, nimmt in der Ausgabe 3/2012 der Motor Klassik zum Thema Gentlemen am Steuer Stellung. In seinem Standpunkt wünscht er sich mehr Klasse und Stil auf unseren Straßen - gerade auch hinter dem Volant. Denn vorbildhaftes Fahren kommt auch der Oldtimerszene zu Gute.

 

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In der Rubrik "Klartext" des monatlich erscheinenden Magazins Motor Klassik beziehen Oldtimerexperten zu ausgewählten Themen Position. Martin Halder, CEO der Meilenwerk AG hat ein wichtiges Thema längst gefunden, weil es ihm auch ein persönliches Anliegen ist: mehr Klasse und Stil auch hinter dem Steuer. Deswegen engagiert er sich auch ehrenamtlich als Koordinator des Parlamentskreises für Automobiles Kulturgut in Berlin. In der Rubrik Klartext schreibt der Liebhaber von Oldtimern und besonderen Automobilen auf Seite 15 des Heftes folgendes: "In Fachgremien greift derzeit die Sorge um die Zukunft des Oldtimerhobbies um sich. Die Fragen sind fundamentaler Natur: "Werden wir auch in 20 Jahren unsere Zeitzeugen noch fahren dürfen, akzeptiert die Öffentlichkeit auch dann noch die blauen Auspuffwölkchen unserer Klassiker als Charaktermerkmal automobilen Kulturguts?" Zahlreiche Argumente liegen auf dem Tisch, es wird bereits kontrovers diskutiert. Einig sind sich alle, daß die gesellschaftliche Akzeptanz unseres Hobbies maßgeblich für die Zukunft sein wird. Überraschend ist jedoch, daß nur über Oldtimer und nie über das Verhalten des Fahrers oder der Fahrerin diskutiert wird. Und genau das greift zu kurz. Ich meine: gefragt sind wieder echte Gentlemen Driver. 

Bitte jetzt nicht falsch verstehen. Ich denke hier nicht an die Eigentümer von Fahrzeugen der Superluxusklasse, die nassforsch ums Eck fegen, um automobile Grandezza in eigener Sache zu demonstrieren. Ganz und gar nicht. Nein, mir geht es um echte Tugenden. Um vorbildhaftes Fahren und gelebten Oldtimer-Enthusiasmus. Sich zurück nehmen. Höflich sein. Zügiges Fahren, ohne zu blockieren gehört natürlich auch dazu. Aber eben auch umsichtiges Fahren: der Mutter mit dem Kinderwagen den Weg geben. Fußgänger queren lassen. Blinker und Rückspiegel benutzen. Kurzum: Mit einem Lächeln entspannte Größe beweisen. Damit kann jeder anfangen. Und es kommt an. Genauso wie wir uns auch im Parlamentskreis Automobiles Kulturgut beim Deutschen Bundestag für unser Hobby engagieren, kann jeder Oldtimerfahrer mit dem eigenen Fahrzeug zur Akzeptanz beitragen. Wer in einem Oldtimer fährt, zieht ohnehin meist die Blicke auf sich. Wenn er sich dabei noch vorbildhaft verhält, umso besser. Sympathien sollte man nicht enttäuschen. Und Spaß macht es auch, wenn andere erstaunt die Augen öffnen und höfliches Verhalten mit einem Lächeln quittieren. Am Ende ist es doch so: Die Einstellung der Öffentlichkeit zum Oldtimerhobby wird von niemandem stärker geprägt als von uns, den Fahrern. Ich bin überzeugt: An den Gentleman am Volant wird man sich noch gerne erinnern, wenn das Kaltstartwölkchen aus dem Auspuff längst vergessen ist." 

Die Ausgabe 3/2012 der Motor Klassik bietet noch weitere interessante Beiträge. Es geht in der Titelgeschichte um die Giulia von Alfa Romeo. Eine Analyse beschäftigt sich mit dem Thema Patina bei Oldtimern und deren Bedeutung für die Wertbildung. Im Youngtimer Fokus steht die Mercedes-Benz S-Klasse der Baureihe W126. Eine Reportage führt nach England zum Eastnor Castle - hier werden klassische Land Rover getestet. Parallel dazu gibt es einen Workshop zum deutschen Geländewagen-Urgestein: die G-Klasse von Mercedes. Und ferner noch Stories über Volvo 144, Citroen Ami 8, Heckflosse und Innocenti Mini. Wie immer rundet ein umfangreicher Fahrzeugmarkt das Heft ab. Außerdem liegt dem Monatsheft eine Sonderausgabe über den Kauf von Oldtimern und Youngtimern bei: der große Kaufratgeber 2012. Motor Klassik ist an jedem gut sortierten Kiosk für 4,50 Euro erhältlich. Den Artikel mit dem Klartext von Martin Halder bieten wir Ihnen hier im Originaltext auch zum Download an. 

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Bildquelle: Meilenwerk AG
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