Neues Video: Meilenwerk Hamburg
"Das neue Video über unser Vorhaben in Hamburg zeigt unter anderem aufschlussreiche und interessante Überflugszenen über den Gebäudebestand des ehemaligen Kraftwerks Bille", erklärt Martin Halder, CEO der Meilenwerk AG, Berlin. "Der kurze Film dokumentiert eindrücklich, um welch spannendes Vorhaben es sich handelt und welche Möglichkeiten der Bestand bietet. Wir arbeiten bereits an der weiteren Entwicklung des Konzepts. Schon jetzt können wir sagen: Das Meilenwerk Hamburg wird neben unserem Großvorhaben in der Schweiz am Zürichsee ein zukünftiges Aushängeschild unserer Foren für Fahrkultur."
Der Gebäudekomplex an der Bille ist wichtiger Bestandteil der über 100-jährigen Industriegeschichte der Freien und Hansestadt Hamburg. Die Stromversorgung der Stadt hatte ihren Ursprung im Jahre 1888 mit der sukzessiven Errichtung von vier zentralen Kraftwerken. Gemeinsam brachten sie es gerade einmal auf 28.000 kW, was etwa der Leistung von zehn modernen Windkrafträdern entspricht. Bestimmt war der Strom damals in erster Linie für Straßenbahnen und die Straßenbeleuchtung. Das vierte Kraftwerk, das Kraftwerk Bille, wurde 1901 im Stadtteil Hammerbrook in Betrieb genommen. Es lag gut erschlossen zwischen der Bille, dem Bahndamm der Berlin-Hamburger Eisenbahn und dem Bullerdeich. Das Kraftwerk besaß Verwaltungsgebäude, Wohnungen, eine Kraftstation, Werkstätten, ein Kohle-, ein Kessel- und ein Maschinenhaus und war bis zum Feuersturm im Juli 1943 in Betrieb.
Nach dem Krieg wurde das Gebiet rund um den ehemaligen Kraftwerkskomplex hauptsächlich als Industrie- und Gewerbegebiet ausgewiesen und entwickelt, so dass sich hier im Laufe der Jahre eine sehr heterogene stadträumliche Struktur aus Lagerhallen, Speditionen, Produktionsstandorten, Bürogebäuden, Bahntrassen und Kleingärten herausgebildet hat. Durch die vielen vorzufindenden Barrieren wie Gleisanlage, Hauptstraßen und Flussarme war die Erschließung bisher stark beeinträchtigt. Große Grundstücksparzellen ließen das Gebiet überdies schwer überschaubar wirken. Lange Zeit als städtische Grauzone angesehen, rückte nicht zuletzt durch die neu entstandene Hamburger HafenCity die zentrale Lage in den Blickpunkt. Tatsächlich wird diesem Teil von Hammerbrook inzwischen ein hohes Entwicklungspotenzial zugesprochen - er gehört zum so genannten "wilden Osten". Je weiter die HafenCity nach Osten hin entwickelt und die City Süd komplettiert werden, desto enger wird der "Schulterschluss" mit den zentralen Bereichen der Hansestadt. Das Kraftwerk Bille ist damit aktuelles Beispiel für den stattfindenden Umbruch.
Das Meilenwerk setzt auch in Hamburg auf Qualität
Am Nachmittag des 13. September 2011 hatte die Jury des Wettbewerbs „Schaffensraum Kraftwerk Bille“ erneut getagt und zugunsten des Konzepts von ABR German Real Estate und der Meilenwerk AG für ein weiteres Forum für Fahrkultur entschieden. Damit hat sich die Meilenwerk AG im Rahmen des Wettbewerbs "Schaffensraum Kraftwerk Bille" gegenüber sieben Wettbewerbern durchgesetzt. Die Jury unter Vorsitz von Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg, bewertete u.a. das Nutzungs-, Bau- und Finanzierungskonzept. Die Kooperationspartner für das Hamburger Meilenwerk, die ABR German Real Estate AG und die Meilenwerk AG wollen das Projekt nun gemeinsam in die Tat umsetzen. "In Meilenwerken können Oldtimer und Liebhaberfahrzeuge bei professionellen Anbietern ge- und verkauft, restauriert und gewartet werden. Darüber hinaus bieten Dienstleister und Einzelhändler alles, was für das Hobby benötigt wird oder es bereichert. Die Gastronomie-, Event- und Clubbereiche sind Treffpunkte für „Benzingespräche“ zwischen Mietern, Kunden und Besuchern. „Meilenwerke sind heute für die Freunde klassischer Automobile, Liebhaber- und Premiumfahrzeuge Erlebnisstätten mit hoher emotionaler Bindung und spiegeln eine bewusste Lebenseinstellung wider“, betont Martin Halder. „Dies und das umfassende Angebot an Dienstleistungen durch regionale und überregionale Anbieter, die sich in der Szene bereits einen guten Namen erarbeitet haben, unterscheidet das Meilenwerk-Konzept von klassischen gewerblichen Projektentwicklungen. Jahrelange Erfahrung und eine enge Vernetzung in die Szene hilft bei der Auswahl der besten Betriebe und sichert die Qualität des Angebots“, stellt Halder heraus.
Martin Halder, Vorstand der Meilenwerk AG, Erfinder des Meilenwerk-Konzepts und Initiator der Meilenwerk-Projekte, plant das grundlegende Konzept der Meilenwerke weiter auszubauen - auch im Meilenwerk Hamburg: „Außer den bisherigen Dienstleistungsangeboten gestalten in zukünftigen Meilenwerken beispielsweise Gourmetläden, eine Drivers-Lounge, ein Autotresor für Fahrzeugsammlungen, Anbieter von hochwertigen Manufakturprodukten und handgefertigten Lederwaren das Angebot deutlich nachhaltiger. Die Integration von Hotels wird ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der künftigen Meilenwerke sein“, so Halder. In diesen erweiterten Gesamtkontext fügt sich auch die Integration der am Standort Hamburg bereits jetzt ansässigen Künstler ein. „Immer wieder haben wir in der Praxis erlebt, wie organisch sich die Welt der Kunst mit dem sinnlich ästhetischen Anspruch des Meilenwerks verbindet. Wir freuen uns deshalb schon sehr auf das Arbeiten unter einem gemeinsamen Dach.“ Bereits seit einigen Jahren sondierte das Meilenwerk Team die Hansestadt als möglichen Meilenwerk Standort. „Das Kraftwerk Bille passt aus verschiedenen Gründen zum Konzept des Meilenwerks: Es handelt sich um einen historischen Gebäudekomplex, das Objekt liegt zentral und ist für Oldtimerliebhaber aus den drei Bundesländern Hamburg, Schleswig-Holstein und Niedersachsen gleichermaßen gut erreichbar. Zudem ist das künftige Meilenwerk auch für die Hamburger Oldtimerhochburgen mit den Elbvororten und den Walddörfern gut gelegen. Wir wissen, dass es viele Oldtimerfreunde in Hamburg gibt, denen wir hoffentlich bald ein Meilenwerk als Ort für ihr Hobby bieten können“, sagt Halder.