Motor Klassik fährt Probe: Alfa Romeo 2.0 Spider
Wie notiert Malte Jürgens in seinen automobilen Aufzeichnungen: "Wenn zwischen den Vorkriegs-Mercedes, den Jaguar XK, den Porsche und den Aston Martin eine schwarze Kapuze hervorragt, die einen roten Alfa Spider deckt – dann lohnt es sich, einmal näher hinzuschauen. Dem im Meilenwerk bei Stuttgart unter vielen wesentlich teureren Oldtimern offerierten Zweisitzer sieht man seine 21 Jahre längst nicht an. Der Lack glänzt in tiefem, makellosem Rosso corsa, die Reifen sind neu, die Kupplung desgleichen und auch das Verdeck. Das erklärt den Preis."
Jürgens hat Recht, wenn er auf die Bedeutung des Zustands gerade auch bei jungen Alfa Romeo Klassikern hinweist. Reparaturen können hier teuer kommen. Und es ist allemal besser, ein gutes und originale Exemplar zu erwerben. Der kurze Prüfreport notiert weiter: "Das hier probegefahrene Exemplar ist ein zuverlässig bremsendes Auto ohne Rost, mit neuem TÜV, grüner Umweltplakette, 128 PS, einem gut schaltbaren Fünfganggetriebe und jeder Menge eingebautem Fahrvergnügen. Ein Cabrio zum Hineinsetzen, starten und losfahren - vielleicht in den Frühling jenseits der Alpen." Dem ist nichts anzufügen.
Außer vielleicht, dass Sie den Bericht nebst Fahrzeugfoto auf der Internetseite des Motor Klassik Magazins nachlesen können.