Sehen, informieren, kaufen: Rückblick auf die zehnte Bremen Classic Motorshow
Ein Rückblick mit Bildergalerie.
Das vielzitierte "Lage-Kriterium" gilt nicht nur für den Standort von Immobilien, sondern auch hinsichtlich des gewählten Standes auf einem Messegelände. Das Meilenwerk konnte sich in Bremen bei der diesjährigen Bremen Classic Motorshow nicht beklagen. Direkt gegenüber der Hauptattraktion in Gestalt der Sonderausstellungfläche der "Collection Schlumpf" lud das Team Meilenwerk im gemütlich technischen Ambiente von Tempo Hanseat Dreirad-Transporter, Jaguar E-Type Rennwagen und Airstream Catering-Mobil zum Informieren und Austauschen ein. "Ich bin von der Resonanz, die wir auf unser jüngstes Projekt in Hamburg erzielen, schlicht überwältigt", sagt Martin Halder im Rückblick. "Das Publikum zeigte sich äußerst interessiert und erwartungsfroh auf das, was wir nahe der Hafencity am Lauf der Bille vorhaben." Stilecht mit einem grauen Tempo Hanseat aus dem Fundus der Daimler AG präsentierten die Meilenwerker das neue Projekt in Hamburg. Die Transporter der Wirtschaftswunderzeit wurden ehemals in Hamburg produziert.
38.612 Besucher zählten die Veranstalter der Bremen Classic Motorshow trotz eisiger Temperaturen und Schnee am vergangenen Wochenende. „Auch wenn wir im Vorjahr mehr Besucher hatten, sind wir mit dem diesjährigen Ergebnis sehr zufrieden. Man kann die Besucherzahl nicht jedes Jahr toppen“, erklärte Hans Peter Schneider, Geschäftsführer der Messe Bremen, zum Abschluss der Messetage. „Wichtig für uns: Die Stimmung war außerordentlich gut, unsere Besucher waren zufrieden und die Aussteller haben gut verkauft. Das wissen wir aus unseren Besucher- und Ausstellerbefragungen. Beispielsweise hatten wir etwa 220 akkreditierte Journalisten aus elf Ländern vor Ort. Das spricht für sich. “
Tatsächlich gab es in Bremen viel zu sehen. „Unberührte Originale“ lautete das Leitmotiv bei der zehnten Auflage der auch bei Skandinaviern beliebten Bremer Oldtimermesse. Die „Collection Schlumpf“ hatte zehn Schätze aus dem geheimen Depot des französischen Automobilmuseums in Mühlhausen zur Ausstellung an die Weser geschickt – darunter ein Bugatti Typ 57 Cabriolet, ein Maybach DS 7 Limousine, ein Rolls-Royce Phantom III, ein Talbot-London Typ 95 Berline, ein Hotchkiss AM 2 und ein Voisin C 7. Auch die „Autostadt“ aus Wolfsburg hatte vier außergewöhnliche Oldtimer aus der Sammlung des „Zeithauses“ mitgebracht, darunter mit einer lindgrünen „Isabella“ (Baujahr: 1955) eine echte Bremerin. Karosserie, Interieur und Technik präsentierten sich noch im Originalzustand, am Steuer der sportlichen Limousine saß jahrzehntelang ein Uniprofessor aus Zürich. „Das Leitthema der Motorshow passt zu der Philosophie unseres ‚Zeithauses‘“, erklärte Otto Ferdinand Wachs, Geschäftsführer des Automobilmuseums. „Wir sind immer auf der Suche nach Klassikern, die Geschichte geschrieben haben und Maßstäbe setzten.“ Fraglos Geschichte geschrieben hat auch der legendäre Volkswagen „Käfer“. Die letzte Ausgabe mit Brezelfenstern lief am 9. März 1953 vom Band.
Doch nicht nur "Sehleute" kamen auf ihre Kosten: reichhaltig präsentierte sich das Fahrzeugangebot, obschon manche Preisvorstellungen ein Staunen auslöste. Der Markt scheint derzeit nur eine Richtung zu kennen. Und die führt nach oben. Manche Händler berichteten bereits, es sei schwierig gut Qualität nachzubekommen.
Weitere Informationen zu den Meilenwerk Projekten in Hamburg und in der Schweiz erhalten Sie zudem hier:













